Zander Angeln
Zanderangeln – Tipps und Produkte für deinen Stachelritter
Zander gehören zu den spannendsten Raubfischen unserer Gewässer. Der langgestreckte Körper mit zwei Rückenflossen und die spitze Schnauze voller Fang‑Zähne haben dem Zander den Spitznamen „Stachelritter“ eingebracht. Seine silbrig leuchtenden Augen ermöglichen ihm die Jagd im Dunkeln und er hält sich lieber am Gewässergrund auf. Bei idealen Bedingungen können Zander 1 m lang werden und über 15 kg wiegen – ein echter Traumfisch! Mit unserem lockeren Guide möchte ich dir zeigen, wie du beim Zander angeln erfolgreicher wirst und welches Zubehör aus unserem Shop dir dabei hilft.
Zander - Lebensraum und Verhalten
Zander bevorzugen tiefliegende Flüsse und Seen und bleiben meistens in Bodennähe. Helles Licht mögen sie nicht besonders. In klaren Gewässern sind die Nacht‑ und Dämmerungsstunden ideal, um einen Zander ans Band zu bekommen. In trübem Wasser kannst du auch tagsüber gut fangen. Die Raubfische werden im Frühjahr laichreif. Weibchen laichen von Ende März bis Juni. Während dieser Zeit sollte man sie unbedingt in Ruhe lassen – nicht nur, weil viele Länder Schonzeiten haben, sondern auch, um dem Nachwuchs eine Chance zu geben. Nach dem Laichen ziehen sich die Fische ein wenig zurück. In den Sommermonaten stehen sie wieder aktiv im Uferbereich, im Herbst beißen sie bei einsetzender Dunkelheit und im Winter halten sie sich tief am Grund auf.
Wann und wo Zander fangen?
Zander sind lichtscheu. Deshalb lohnt es sich, besonders in der Dämmerung und Nacht zu angeln. In klaren Gewässern sind die Chancen nachts am besten, denn dort meidet der Zander grelles Licht. In trübem Wasser kannst du auch tagsüber fischen. Bei starken Sonnenschein solltest du den Ansitz lieber auf den späten Abend verlegen.
Die besten Jahreszeiten hängen vom Verhalten der Fische ab: Im Sommer sorgt Algenwachstum für trübes Wasser, daher sind auch Tagesstunden erfolgreich. Der Herbst bringt klares Wasser – starte deinen Angelausflug am besten bei Anbruch der Dunkelheit]. Im Winter stehen Zander tief und reagieren auf langsam geführte Köder.
Hotspots sind Steinschüttungen, Hafenzonen, Buhnen und Strömungskanten – überall dort, wo sich Kleinfische aufhalten. Tagsüber sind Brückenpfeiler, Schattenkanten und Fahrrinnen einen Versuch wert. Achte auf auflaufendes Wasser: aufgewirbelter Sand lockt Beutefische und damit den Zander.

Die richtige Ausrüstung
Die Ausrüstung zum Zander angeln ist kein Hexenwerk, sollte aber durchdacht sein:
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Rute: Vom Ufer aus haben sich Spinnruten zwischen 2,40 m und 3 m Länge bewährt. Auf dem Boot genügt eine handliche Rute von 2,00 m bis 2,40 m. Achte auf eine straffe Aktion und eine sensible Spitze, damit du den typischen Tok eines Zanderbisses spürst
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Rolle: Eine mittelgroße Stationärrolle der Größe 2500–3000 mit Übersetzung um 4,8:1 sorgt für ausreichend Kraft und Schnureinzug. Sie sollte leicht laufen und eine gut einstellbare Bremse haben.
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Schnur: Geflochtene Schnüre mit einem Durchmesser von etwa 0,10–0,15 mm sind ideal; sie dehnen
sich kaum und bieten direkten Köderkontakt. Als Vorfach reicht Fluorocarbon – es ist abriebfest und für den Zander beinahe unsichtbar. Dort, wo mit Hechten zu rechnen ist, solltest du ein Stahlvorfach einplanen.
Unser Shop bietet passendes Zubehör, hochwertige und vor allem preiswerte Köder in verschiedenen Farben. Frag uns gern nach einem Set – wir stellen dir die ideale Kombination zusammen!
Über Köder – Natürliche und künstliche Verführer
- Naturköder: Tote Köderfische wie Rotaugen, Rotfedern oder Barsche sowie Fischfetzen strömen natürliche Duftstoffe aus und machen Zander neugierig. Variiere die Köderfische und passe die Größe der Jahreszeit an – im Sommer eher kleine, im Winter größere Happen.
- Gummifische (Softbaits): Diese Kunstköder gibt es in vielen Formen und Größen. In klarem Wasser eignen sich naturgetreue, dezente Farben; in trübem Wasser dürfen es grelle Farben sein. Nachts fängst du mit dunklen Gummis besser, da sie einen starken Kontrast erzeugen.
- Wobbler (Hardbaits): In der Dämmerung oder nachts sind flach laufende Wobbler unschlagbar. Sie imitieren verletzte Beutefische und locken den Stachelritter aus der Reserve. Achte auf Modelle um 10 cm Länge und führe sie langsam entlang von Strömungskanten.
- Spinner, Blinker und Jigköpfe: In trübem Wasser erzeugen Spinner und Blinker zusätzliche Reize. Jigköpfe geben deinem Gummifisch das nötige Gewicht und sorgen für ein kontrolliertes Absinken. Du findest eine große Auswahl an Gummifischen, Wobblern und Jigköpfen in unserem Sortiment. Gerne beraten wir dich bei Farbe, Gewicht und Größe.
Tipps für nachhaltiges Zanderangeln
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Schonzeiten respektieren: Zander laichen im Frühjahr; Weibchen legen Eier von Ende März bis Juni. Viele Bundesländer verbieten das Angeln in dieser Zeit oder schreiben Schonmaße von 40–50 cm vor. Halte dich an die lokalen Regeln und verzichte in der Laichzeit auf gezieltes Zanderangeln.
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Schnell anschlagen: Der Zander hat ein hartes Maul. Ein entschlossener Anhieb und eine straffe Rute verhindern, dass er den Köder wieder ausspuckt.
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Wenig Licht, viel Geduld: Suche Schattenkanten oder fische bei Mondlicht. Leichter Lichteinfall durch den Mond oder Stadtlichter kann den Fangerfolg steigern.
- Ausrüstung pflegen: Spüle deine Rollen und Ruten regelmäßig ab und wechsle abgenutzte Schnur aus – so bist du für den nächsten Biss bereit.
Fazit
Zanderangeln ist eine Kombination aus Wissen, Geduld und dem richtigen Material. Wenn du die Lebensweise des Stachelritters kennst, passende Köder und Montagen wählst und die richtige Zeit und den richtigen Platz findest, steht dem Traumzander nichts im Weg. Und das Beste: In unserem Shop findest du alles, was du zum Zander angeln brauchst. Schau dich um und lass dich beraten. Viel Erfolg am Wasser und Petri Heil!
